MASTER 640 / 770 / 820

Wegen ihrer mittig aufgehängten Pendelrahemn sind sie unübertroffen in der Bodenanpassung. Zuverlässig weichen sie selbst großen Steinen aus.

Diese Profiwalzen sind ungemein robust. Sicher auf öffentlichen Straßen. Und dabei so vielseitig und wendig
wie alle Anhängewalzen von GÜTTLER®.

MASTER 640 / 770 / 820

Die Profiwalze für den vielseitigen Einsatz auf Acker und Grünland. Mittig aufgehängte, gezogen angeordnete Pendelrahmen - das gibt's nur bei Güttler®!

  • Selbstreinigende Prismenwalze® Ø 45/50 cm
  • Vier pendelnd aufgehängte Walzensektionen  (Alleinstellungsmerkmal seit 1976!)
    • passen sich exzellent dem Boden an und tasten alle Unebenheiten ab.
    • können große Steine übersteigen - die Walzensterne werden geschont
    • sind gezogen angeordnet, deshalb ruhiger Lauf, auch bei hohem Tempo!
    • haben sich seit 1976 bewährt!
  • Kombigerät für GreenSeeder 600 bzw. 750
  • Optional mit Flat Spring oder Sägerät

Exzellent. Bodenanpassung. Sicherheit bei Steinen.

Die Pendelrahmentechnik von GÜTTLER® ist einzigartig. Sie sorgt für eine enorme Anpassungsfähigkeit an Unebenheiten. Großen Steinen können die Pendelrahmen ausweichen und überwinden, ohne dass es zu Bruch an den Walzensternen kommt. Unsere Pendelrahmen sind seit mehr als 40 Jahren bewährt. Schon die erste Güttler-Walze aus dem Jahr 1976 war damit versehen!  Die Ganzjahresgeräte eignen sich zum Walzen vor und nach der Saat, zum Anwalzen hochgefrorener Wintersaaten, zur Bestockungsanregung. Ideal auch im Grünlandmanagement.

Dank der mittig aufgehängten Pendelrahmen tasten die Walzensterne jede Bodenunebenheit präzise ab! Wo finden Sie vergleichbares?

Enger Wendekreis. Kein Radieren.

Enges Wenden und hohe Beweglichkeit trotz großer Arbeitsbreiten – ein einzigartiger Vorteil aller Anhängewalzen von GÜTTLER®. Alle Walzenachsen sind in einer Flucht angeordnet. So kann auf der Stelle gewendet werden. Ohne Radieren. Und ohne wertvolle Kulturen zu beschädigen.

Pneumatisches Sägerät optional

Die Gefahr einer Kollision mit der Deichsel? Ausgeschlossen.  Das Zugscheid sitzt hinter den Schlepperädern und erlaubt deshalb vollen Lenkeinschlag.

Master 640 - äußerst manovrierfähig: Zum Zurückstoßen kann die Walze bei Bedarf jederzeit ruck-zuck auf das Fahrwerk gestellt werden.

Wenn die Walze über längere Zeit abgestellt werden soll, dann kann man dazu das Fahrwerk komplett entlasten. Die Walze steht so 100-%-ig sicher gegen Wegrollen und die Reifen stehen sich nicht platt!

Ausgewinterte Getreidebestände im zeitigen Frühjahr anwalzen:

  • Die Wurzeln bekommen wieder Kontakt zu den wasserführenden Bodenkapillaren.
  • Die Walze hinterlässt eine locker, krümelige Oberfläche:
    • Wertvolle Winterfeuchte bleibt erhalten
    • Der Gasaustausch kommt schnell in Gang. Das bewirkt unter anderem auch eine rasche Bodenerwärmung
    • Niederschläge laufen nicht oberflächig ab, sondern ziehen schnell in den Boden ein
  • Blatt- und Knotenverletzungen regen die Bestockung umgemein an!

Keine Angst vor Blatt- und Knotenverletzungen! Bei unseren Großvätern war es gebräuchlich, Wintergetreide im Frühjahr scharf zu eggen, um die Bestockung anzuregen. Besonders in Trockengebieten kann eine Bestockungsanregung strategisch eingesetzt werden:

  • Indem man im Herbst ganz bewusst dünn sät, damit die Bestände nicht zu üppig in den Winter gehen.
  • Und dass man dann im zeitigen Frühjahr die Bestockung gezielt einsetzt, um die gewünschte Bestandesdichte aufzubauen (mechanische Reize durch Walzen oder Striegeln, bzw. Düngergabe)
  • Starkes Bestocken heißt auch stärkere Wurzelausbildung. Solche Bestände halten bei Trockenheit etwas länger durch, weil sie besser an Wasser kommen!

Master 640 kombiniert mit Schwergrubber zur wassersparenden Stoppelbearbeitung bzw. Saatbettbereitung.

Ein weiterer Vorteil der Anordnung aller Walzen-Element in einer Flucht:

Anders als bei der herkömmlichen Bauweise von Anhängewalzen, bei denen die Walzenelemente zueinander versetzt angeordnet sind, spielt bei den Mayor-, Master- und Magnum-Walzen die Höhe der Zugdeichsel bei der Arbeit eine untergeordnete Rolle! Dieser Umstand erleichtert die Koppelung mit vorlaufenden Geräten ungemein!


Serienmäßige Ausstattung

  • Selbstreinigende Prismenwalze® Ø 45/50 cm
  • vier mittig, pendelnd, gezogen angeordnete Walzenaggregate (Pendelrahmen)
  • Zugdeichsel mit Unterlenkeranhängung Kat. 2 - ermöglicht vollen Lenkeinschlag
  • großzügig dimensioniertes Fahrwerk mit Bereifung 15,0/55-17 / 10PR
  • hydraulische Klappung
  • Warntafeln mit LED Beleuchtung 

Technische Daten

Typ Arbeitsbreite Transportbreite Stützlast Achslast Gewicht
Master 640 6,30 m 3,00 m 1.180 kg 2.170 kg 3.350 kg
Master 770 7,60 m 3,00 m 1.260 kg 2.440 kg 3.700 kg
Master 820 8,10 m 3,00 m 1.320 kg 2.520 kg 3.900 kg
Flatspring 640 6,30 m 3,00 m     890 kg
Flatspring 770 / 820 7,50 m 3,00 m     1.060 kg*

* Bei Ausrüstung mit einem FlatSpring 770 steigt die Achslast auf über 3.000  kg an! Nach STVZO wird somit eine Bremsanlage notwendig!

Erforderliche Hydraulik-Steuergeräte:

  • 2 dw für die Master-Walze (Klappung und Fahrwerk)
  • 2 dw für das Flat Spring (Klappung und Neigungsverstellung)

Optionen

  • TÜV-Gutachten zum Erlangen der Betriebserlaubnis nach STVZO (Einzelabnahme). Dies ist bei allen Master-Walzen erforderlich zur Fahrt auf öffentlichen Straßen.
  • Druckluft-Bremse (2-Kreis-System) - wird gemäß STVZO nur erforderlich bei Ausrüstung mit einem Flat Spring 770. Grund: Die Achslast liegt dann über 3.000 kg! 
  • Bereifung 19,0/45-17 / 14PR
  • pneumatischees Sägerät 660 Liter mit hydraulischem Gebläse

Größere und schwerere Walzensterne?

Als Erfinder der Prismenwalze® werden Sie uns hoffentlich zutrauen, dass wir jederzeit und mit Leichtigkeit größere und schwerer Walzensterne realisieren könnten. Warum tun wir es dann nicht, wo doch alle Welt nach "immer größer" und "immer schwerer" strebt? Die Antwort ist ganz einfach: Mehr als vierzig Jahre Erfahrung lehren uns, dass unsere Böden in der Regel nicht unter mangelnder Rückfestigung leiden, sondern vielmehr oft genug an zu starker Verdichtung, verursacht durch den Einsatz schwerer Maschinen. Nachdem sich unsere Walzen wegen ihrer exzellenten Selbstreinigung auch bei feuchten Böden einsetzen lassen, ist Vorsicht nach unserer Ansicht mehr als angebracht! Nicht immer bemerkt man das Entstehen von Bodenschäden auf den ersten Blick! Nicht nur im Ackerbau, sondern ebenso auf Grünland. Dort führen schwere Geräte bei feuchtem Boden sehr schnell  zu einem Dichtlagern des Bodens. Die Konsequenzen sind Sauerstoffmangel im Wurzelraum und stagnierendes Wachstum.

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