Die Walze mit dem goldenen Huftritt®

Unter dieser Bezeichung sind die Güttler®-Walzen bekannt. Oder auch als: Die Walze mit dem Schaffuß-Effekt. Weil 305 Prismenspitzen pro Quadratmeter die gleiche Wirkung haben wie eine durchziehende Schafherde. Auf Grünland erzielt man so dichtere Grasnarben und sicher eingetretene Nachsaaten – auf dem Acker eine geradezu ideale Bodenstruktur.

Selbstreinigende Prismenwalze®

In der Prismenwalze® liegt seit mehr als drei Jahrzehnten der Ruf begründet, Pionier der „Rückfestigung“ und Spezialist für beste Bodenstruktur zu sein.

Das Profil der Güttler® Prismenwalzen® wurde von Güttler gezielt zur Saatbettbereitung entwickelt:

  • Die ackerbaulichen Anforderungen an ein gutes Saatbett standen absolut im Vordergrund.
  • Nach mehrjähriger Entwicklungszeit wurde die Prismenwalze® von Güttler® bereits 1978 patentiert.
  • Seitdem wurde sie mehrfach weiter optimiert.

Durch ihren gezackten Laufkranz mit den typischen Prismenspitzen entsteht das ideale Saatbett, das genau auf die ackerbaulichen Anforderungen abstellt:

  • unten fest und fein (wasserführend)
  • Feinerde im Saathorizont - beste Sameneinbettung
  • oben locker krümelig (3 cm)
  • Grobkrümel oben -  bester Verschlämmungsschutz!

Die selbstreinigende Prismenwalze® von Güttler®

1978 patentierte Fritz Güttler die erste selbstreinigende Prismenwalze®. Das Prinzip ist genial einfach:

  • zwei unterschiedliche grosse Sternhälften arbeiten jeweils paarweise zusammen
  • die kleinere Sternhälfte sitzt auf der Achse
  • die grössere Sternhälfte läuft exzentrisch auf der verlängerten Nabe des kleineren Sterns um:
    • beide Sternhälften sind im Boden auf gleichem Niveau, erzeugen also identischen Bodendruck.
    • beim Abrollen schiebt die grössere Sternhälfte nach oben durch
    • der kleinere Stern macht auf derselben Wegstrecke mehr Umdrehungen als der große

Diese intensive Relativbewegung zwischen den beiden Sternhälften sorgt für die unübertroffene Selbstreinigung! Die Halbsterne rollen dabei ohne Schlupf und somit verschleißarm ineinander ab!

Seit 1978 hat dieser Walzentyp überzeugend Maßstäbe gesetzt, denen man mittlerweile nacheifert.

Ein Güttler®-Patent von 1993: progressiv ausgerundete "Täler''

Die Evolution des Prismensterns

Aus der Urform der selbstreinigenden Prismenwalze® mit Ø 32/35 cm haben wir im Lauf der Zeit die heutigen Bauformen der Güttler®-Walze entwickelt.

Die selbstreinigenden Prismenwalzen® bekommen Sie heute in der Mediana - Baureihe als mittelschwere Walze mit Ø 33/38 cm. Diese Walzen, hergestellt in Grauguß oder als leichte Variante in Grauguß/Synthetik kombiniert, bereiten das Saatbett optimal vor. Für den letzten Schliff am Saatbett erreicht man auch mit wenig Gewicht eine gleichmäßige Rückfestigung für einen sicheren, raschen Feldaufgang.

Als schwere Walze gibt es den Ø 45/50cm in den Baureihen Matador, OffSet, Mayor, Master oder Magnum.

 

 

Die Duplex-Prismenwalze® mit der zweiachsig, ineinander verzahnten Walzenanordnung kam 1985. Sie hat sich sehr schnell einen Namen als der Profi-Frontpacker für schwere Böden gemacht und gibt es in den Durchmessern 45 cm sowie 56 cm.

Simplex-Prismenwalzen® als die bessere Alternative zu Packerwalzen an Kreiseleggen bauen wir seit 1987. Zur Agritechnica 1995 kam die leichte Variante aus dem robusten Synthetik-Ultra-Material auf den Markt und wurde ein grosser Erfolg. Bis heute haben wir 22.000 laufende Meter Packerwalzen aus diesem innovativen Material ausgeliefert.

Gleichgültig, welche Bauart der Güttler®-Walze Sie verwenden. Sie werden stets ein ideales Saatbett erzielen:

  • unten fest - oben locker
  • Feinerde unten - beste Sameneinbettung
  • Grobkrümel oben - bester Verschlämmungsschutz

Kurz gesagt: Mit den Güttler®-Walzen erzielen Sie vitale Bestände und sichere Erträge. Nicht nur die Kultur entwickelt sich besser, sondern auch die Unkrautflora entwickelt sich rasch und in einer Welle. Das erleichtert Ihnen eine effektive Unkrautkontrolle, gleichgültig, ob chemisch oder mechanisch! Es ist Zeit für den Umstieg - alle Argumente und über 40 Jahre Erfahrung sprechen für Güttler®.

 

Bodenstruktur - Grundlegend für die vitaleren Bestände und höheren Erträge

Boden ist Leben. Auf Böden wachsen Nahrung, Futtermittel und nachwachsende Rohstoffe. Böden binden wichtige Nährstoffe, reinigen und speichern Wasser. Sie sind einer der größten Kohlenstoffspeicher der Welt. Und sie zählen zu den wichtigsten nicht vermehrbaren Ressourcen der Landwirtschaft. 

Bodenschutz ist deshalb eines der bedeutendsten übergreifenden Anliegen*. Der Erhalt einer intakten Bodenstruktur leistet hier einen ganz entscheidenden Beitrag. Dafür haben wir die Prismenwalzen® mit dem goldenen Huftritt® gemacht. 

Wie hochgefrorene Wintersaaten retten? 

Der Winter in Deutschland? Für die Landwirtschaft zunehmend ein Wechselspiel. Aus Anfrieren nachts und Auftauen am Tag. Folge: durch die Wechselfröste wird der Oberboden hochgetrieben. Und mit ihm die Wintersaaten. Die Wurzeln verlieren den Bodenkontakt, die Pfanzen verdursten. Die beste Hilfe dagegen ist das schonende Anwalzen der Saat. Dies bietet gleich mehrere Vorteile. Der Bodenanschluss wird wiederhergestellt. Der Boden wird besser durchlüftet. Die Bestockung angeregt. Und zudem die Kapillarität gebrochen – so bleibt
wertvolle Winterfeuchte erhalten.

Bodengare ohne Dauerfrost? 

Der Klimawandel setzt nicht nur Wintersaaten zu. Fehlender Dauerfrost fehlt auch dem Boden. Weil so die notwendige Krümelstruktur nicht natürlich entstehen kann. Durch das Lüften nasser Böden und das anschließende Anwalzen lässt sich die gesunde Bodenstruktur wiederherstellen.

Was schützt am besten gegen Zünsler?

Die wichtigste Waffe gegen Maiszünslerbefall ist auch die einfachste und umweltfreundlichste, denn sie funktioniert ganz ohne Chemie. Die Rede ist vom Umwalzen der Ernterückstände. Je vollständiger, desto besser. Prismenspitzen spleißen die Stoppel regelrecht auf. So können Bodenbakterien leichter eindringen, die Verrottung wird beschleunigt.

* Um auf die Bedeutung des Bodens hinzuweisen, haben die Vereinten Nationen 2015 zum Internationalen Jahr des Bodens erklärt. Die EU reagiert u. a. mit ihrem Greening Programm.


Cambridge vs. GÜTTLER® Walze

Bodengare – was ist das?

Krümelig, gut durchlüftet und durchfeuchtet, leicht durchwurzelbar – das ist der Idealzustand eines fruchtbaren Bodens. Auch Bodengare genannt.

Die lockere Oberkrume schützt vor Erosion, Verschlämmung und Feuchtigkeitsverlust. Niederschläge werden rasch aufgesaugt und abgeleitet.

Der feine, festere Unterboden speichert Feuchtigkeit. Die besten Voraussetzungen für Saat und Pflanzen.

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