Geschichte

GÜTTLER®: Mehr als 30 Jahre Innovationsführer

Ein System setzt Maßstäbe

Die Prismenwalze® ist mit dem Namen Güttler untrennbar verbunden. Sie hat von Beginn an Maßstäbe gesetzt und steht für bodenschonendes Bearbeiten und intakte Bodenstruktur. Es war eigentlich nie beabsichtigt, Ackerwalzen zu bauen. Veränderte Rahmenbedingungen veranlassten Fritz Güttler für seine Vision eines idealen Saatbettes nach neuen Lösungen zu suchen. Ein langer Lernprozess hat in einer kontinuierlichen Entwicklung zum heutigen Stand geführt. 
 
Die Güttler-Walze ist uns nicht in den Schoss gefallen. Neben harter Arbeit hat es vor allem auch Kunden gebraucht, die bereit waren, sich auf Neues einzulassen. Ein Erfolg ohne unsere vielen treuen Kunden wäre gar nicht möglich gewesen. Deshalb an dieser Stelle herzlichen Dank an alle, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben.

Fritz Güttler - Pionier und Erfinder

„Zur Saatbettbereitung im Frühjahr muss man flach arbeiten, und darf die wasserführende Kapilarität nicht antasten! “

Diesen Leitspruch brachte Fritz Güttler ab 1960 als Verkaufsleiter einer bekannten Maschinenfabrik unter die Leute. Generationen von Landwirten sind damit aufgewachsen. 1976 reifte in ihm aufgrund geänderter Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft die Überzeugung, dass man künftig tiefer bearbeiten und dann rückfestigen muss. So wurde er zu einem Pionier der Rückfestigung: 

  • 1976 wurde seine Prismenwalze patentiert. Ein Werkzeug für die ideale Bodenstruktur des Saatbetts.
  •  Es gilt seine Reihenfolge: unten fest - oben locker, krümelig. Die Faktoren für schnellen Feldaufgang und vitale Bestände.
  • 1993 Die 2. Generation der Prismenwalze wird ein Welterfolg.
  • 1995 Die erste Walze aus Kunststoff - eine Revolution.

Hans Güttler - der Unternehmer

Mit ihm wächst das Unternehmen weiter: 

  • 1997 Der Striegel für die Magnum
  • 2000 Die Grünland-Pflege
  • 2001 Die Master Baureihe
  • 2005 Die Fahrwerkswalze Mayor
  • 2005 Das GreenMaster-System
  • 2007 Der SuperMaxx, bodenschonend
  • 2009 Der SuperMaxx mit 12 m
  • 2013 Der GreenSeeder
  • 2014 Der GreenManager Obst-/ Weinbau
  • 2015 Der RollFix
  • 2017 SuperMaxx, 7-balkig

GÜTTLER®: Geschichte im Überblick

1956

Licht, Wärme, Luft und Wasser braucht ein Saatkorn zum Wachsen.

Dieses Wissen prägt den Landwirtssohn Fritz Güttler, als er 1956 bei einer bekannten Landmaschinenfabrik seine Stelle antritt. Der gelernte Agrartechniker und Kaufmann übernimmt zunächst als Vertriebsverantwortlicher die Gebiete Bayern und Österreich. Bereits im Jahr 1959 wurde er Verkaufsleiter für Deutschland und Österreich.


1960

Saatbettbereitung gleichmäßig flach 

Fritz Güttler verlangte  ca. 1960:

„Saatbettbereitung im Frühjahr gleichmäßig flach – nicht tiefer lockern, als man säen möchte“.

Diese Forderung stellt Fritz Güttler um 1960 als Agraringenieur auf und bringt sie als Verkaufsleiter einer bekannten Maschinenfabrik unter die Leute. Die flache Saatbettbereitung im Frühjahr setzt sich durch und wird Standard.


1972

Flaches Bearbeiten perfektionieren sowie Saatbettbereitung und Aussaat kombinieren

Fritz Güttler gibt seinen gut dotierten Posten als Verkaufsleiter auf und macht sich selbständig. Seine Vision: Er möchte die flache Saatbettbereitung weiter vervollkommnen und entwickelt mit der GAREG eine Saatbettkombination, die dem Markt weit voraus ist:

  • Die Bearbeitungswerkzeuge werden über Parallelogramme und Krümler
    100-%-ig zuverlässig in der gewünschten Arbeitstiefe geführt.
  • Die kompakte GAREG gibt es mit 3 und 5 Metern Arbeitsbreite. Das 5 Meter Gerät lässt sich auch eingeklappt, auf 3 Meter verwenden. Die kompakte Bauweise erlaubt es jederzeit, jede vorhandene Drillmaschine zu kombinieren.
  • Die GAREG kann man bereits 1976 auch in Frontanbau fahren!

1976

Mit dem GAROMAT 12 Meter entsteht 1976 die damals breiteste Saatbettkombination Europas

Firma Schmotzer nimmt von 1973 bis 1980 Lizenz von Fritz Güttler
Übrigens: Die Firma Grinbold, die 1972 die ersten Geräte für uns gebaut hat, fertigt noch heute für uns! 

Der rasante Strukturwandel in der Landwirtschaft veranlasst Fritz Güttler zum Umdenken.

Anfangs der 70-er Jahre beschleunigt sich der Strukturwandel in der Landwirtschaft sprunghaft: Immer mehr Arbeitskräfte wandern in die Industrie ab. Die verbleibenden Betriebe wachsen rasant. Auch die Traktoren werden größer und schwerer und hinterlassen ausgeprägte Spurwannen, die das ganz flache Arbeiten zunehmend behindern.

In Fritz Güttler reift die Einsicht, dass er sich von dem Gedanken des ganz flachen Bearbeitens lösen muss, obwohl er mit der GAREG und dem GAROMAT eigentlich perfekt dafür geeignete Geräte hätte.

Seine Schlussfolgerung:

„So tief lockern, wie zur Einebnung der Schlepperspuren notwendig ist. Anschliessend rückfestigen, um die wasserführende Kapillarität wieder herzustellen.“

Damit wird er zu einem Pionier der Rückfestigung. 

1978

Die erste patentierte Güttler-Walze mit Durchmesser 32/35 cm

Fritz Güttler sucht nach einer Walze, die sich zuverlässig selbst reinigt und die vor allem seinen Vorstellungen von einem idealen Saatbett Rechnung trägt: 

  • Unten fest—oben locker krümelig
  • Feinerde unten—Grobkrümel oben

Die weit verbreiteten Cambridgewalzen kommen nicht infrage, weil sie das Saatbett regelrecht „glatt“ bügeln.

Trotz vieler Rückschläge lässt er sich nicht entmutigen und entwickelt mit der patentierten Prismenwalze® einen ganz neuen, revolutionären Walzentyp. Anfänglich stieß er damit oft auf Unverständnis, heute ist „Rückverfestigung“ jedoch längst selbstverständlich geworden. Dass die Güttler-Walze eine eigenständige geistige Leistung und Erfindung und nicht nur eine bloße Verbesserung bekannter Dinge ist, belegt die Erteilung mehrerer internationaler Patente. 


1981

Gründung der Güttler GmbH

Für das weitere Betriebswachstum braucht Fritz Güttler Unterstützung. Was liegt näher als den eigenen Sohn Hans ins Unternehmen zu holen. So wird im Jahre 1981 die Güttler GmbH gegründet. Der Senior kümmert sich weiter um die Technik und Entwicklung. Güttler „Junior“ übernimmt die Geschäftsführung und den Verkauf. Seine Frau Gisela organisiert die Finanzen und andere kaufmännische Bereiche sowie die Werbung.

1984

Die Prismenringe werden umgestellt auf eine „schüsselartige“ Formgebung, ohne Speichen! Erstmals werden bei einigen Typen Vier-Kant-Achsen eingeführt, die alle Walzenringe zwangsweise antreiben.


1993

Die zweite Generation der Prismenwalze® mit „progressiv“ ausgerundeten „Tälern“ wird patentiert.

1995

Müssen Walzen schwer sein? Güttler® sagt „Nein".

Mit Prismenringen aus leichtem, aber strapazierfähigem Synthetik Ultra Material gelang eine weitere Innovation im Walzenbau. Die grosse Gewichtsersparnis schont Geräte, Schlepper und Boden. Das Material bewährt sich auch in rauem Einsatz und erfreut sich grosser Beliebtheit. Mittlerweile haben wir fast 150.000 Walzensterne aus diesem leichten Material ausgeliefert. Aneinander gereiht ergibt dies 22.000 laufende Meter von Walzen aus Synthetik Ultra! Eine echte Erfolgsgeschichte!

Die Prismenwalze® aus Kunststoff gelangt zur Markteinführung: Der Vorteil der „Synthetik Ultra“ liegt auf der Hand: Fast 50% weniger Gewicht bei hoher Bruchfestigkeit. Dies bedeutet eine erhebliche Entlastung für Schlepper, Gerät und Boden. Viele Wettbewerber versuchen, mit vergleichbaren Produkten nachzuziehen - mit wenig Erfolg.

Problemlöser für Kreiseleggen: Simplex Prismenwalzen® in Guß- oder Synthetik Ultra - Ausführung. "Weltweit einmalig in Synthetik Ultra“

1996

Gründung der Tochtergesellschaft Güttler KFT in Hodmezövasarhely, Ungarn

1999

Prismenringe mit 56 cm werden vorgestellt.

Die Ausführung aus bruchfestem Sphäroguss ist geteilt und wird auf der massiven Welle (Rohr 140x140mm) mit 4 Schrauben fest geklemmt. Eine absolut spielfreie Befestigung. Es gibt kein Wackeln und Ausschlagen, auch nach Jahren sitzen die Sterne noch bombenfest! Sollte wirklich einmal ein Ring brechen, eine sehr reparaturfreundliche Lösung.


2005

Güttler Grünlandpflege: Wir verlassen ausgetretene Pfade

Der Ackerspezialist Güttler bringt mit dem GreenMaster® als „Quereinsteiger“ einen neuen Ansatz zur Grünlandpflege. Kernstück ist die Güttler-Walze mit ihrem „goldenen Huftritt“. Der robuste HarroFlex-Striegel ist der erste Grünlandstriegel, der Grünland effektiv von Gemeiner Rispe befreien kann. Das Konzept setzt Massstäbe, dem andere nacheifern.
GreenMaster®, das 5-in-1-System – für Grünland und Ackerbau: Das 1. effektive Gerät gegen Gemeine Rispe! Baukastensystem: Striegel und Walze getrennt oder kombiniert einsetzbar!

2007

Güttler bringt ein Gerät ohne Walze

Ausgerechnet der Walzenspezialist Güttler verblüfft die Fachwelt und präsentiert die SuperMaxx® ohne Walze. Mit der Güttler Großfederzahnegge lassen sich Schmierzonen im Saatbett einfach vermeiden: Nach der Bearbeitung lässt man den Boden zunächst ablüften, die Rückfestigung nimmt man erst bei der Saat vor - und die Bodenstruktur wird geschont.

Im Herbst bei der Stoppelbearbeitung bringt die SuperMaxx® hervorragende Ergebnisse. Doppelte Flächenleistung und halber Spritverbrauch: Das Ganzjahresgerät für flache Stoppelbearbeitung, Unkrautbekämpfung, Gülleeinarbeitung und Saatbett.


2013

Die Güttler® Innovationen zur Agritechnica 2013

GreenSeeder® besteht aus einem Harroflex Striegel und einem aufgebauten Sägerät. Dieses Baukastensystem: Striegel mit/ohne Sägerät kann solo eigesetzt werden oder mit den (z. B. vorhandenen) Mayor- oder Master Walzen jederzeit kombiniert werden. Einsatzbereich: Ackerbau und Grünland.

SuperMaxx 10 und 12 Meter: Der Klassiker – jetzt auch für große Flächen

2019

Güttler® präsentiert die Weltneuheiten:

SuperMaxx® 90-5 / 90-7 BIO und GreenMaster Zinkensaat

 

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